Norddeutschland bekommt noch einen Feiertag!

Kreuz Symbol bei Sonnenuntergang

47 Jahre nach seiner Abschaffung soll nun nach der Wiedereinführung des Reformationstages auch der Buß- und Bettag wieder im Norden verankert werden: Die Regierungschefs von Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich zu ersten Gesprächen getroffen.

Gute Nachrichten für Norddeutsche: Sie bekommen demnächst einen weiteren zusätzlichen Feiertag. Der Buß- und Bettag soll in Schleswig-Holstein ein freier Tag werden. Darüber wollen sich die MinisterpräsidentInnen der vier Länder auf einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland (KND) am nächsten Donnerstag in Berlin unterhalten, so ein Sprecher des Hamburger Senats.

In absehbarer Zeit sollen dann nach und nach alle anderen religiösen Feiertage in Deutschland einheitlich frei bleiben. Das würde für Schleswig-Holstein weitere 4 freie Tage bedeuten. Die Kirche freut sich über die Einheit der Bundesländer. Der Pressesprecher der deutschen Vereinigung für christliche Religionen, Heiner Goosange (46) sagt dazu folgendes: „Die Religionsfeiertage in Deutschland sollten alle einheitlich frei sein. Wir sehen in der Zukunft noch andere Tage, die wir mit religiösen Festen ausstatten können und dann in Feiertage umwandeln können. Das kommt schließlich allen Bürgern zugute. Die Zahl der religiösen Feiertage sollte in Deutschland bei mindestens 25 Tagen im Jahr liegen. Das sollten wir mit der neuen Regelung bis 2021 auch geschafft haben!“

Über Jens Laueringst 5 Artikel
Laueringst ist ein deutscher Schriftsteller und Redakteur. Er arbeitete in der Vergangenheit für die Tageszeitung "Neue Schleswig-Holsteinische Post" und den "Hamburger Nachrichtenkurier".